Was ist Selfness?

Selfness:Das In-Beziehung-sein mit sich selbst!

Selfness, der neue Trend:

Der Begriff Selfness wurde im Jahr 2002 als provisorischer Begriff, vom Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, erfunden. Seitdem hat sich der Begriff nicht gewandelt und weist einen kleinen, aber respektablen Siegeslauf auf.

Zwei grosse Wandlungsprozesse fordern nach Horx zurzeit unsere Welt-, Selbst- und Wirklichkeitsauffassungen heraus und beeinflussen unser Leben konkret: Einerseits erodiert die Globalisierung die Gewissheiten der Arbeitswelt, in der wir bisher lebenslange Arbeitsplatzbesitzer waren, andererseits stellt sie durch die Begegnung von Vlkern, Kulturen, Religionen und Mentalitten unsere Wurzeln und Identitt in Frage.

Andererseits erzeugt der demographische Wandel ein bisher unbekanntes, generatives Muster in der Gesellschaft. Er konfrontiert uns mit neuen Lebensphasen (wir leben wesentlich lnger als noch vor 2 Generationen) und Lebensperspektiven, fr die wir uns weder vorbereitet noch gewappnet fhlen. Bentigt wird nun eine andere Selbst-Steuerung unserer persnlichen Fhigkeiten und Talente: Eine andere Soziotechnik des Lebens, wie Matthias Horx behauptete. Fr mich persnlich geht es jedoch nicht um eine Technik, sondern um eine neuartige, innere Haltung gegenber sich selber und der Welt.

Selfness und innere Motive:

Fr den Einzelnen ist ein im Laufe der Sozialgeschichte gewachsenes Bedrfnis nach dem Eigenen, dem Selbstndigen, dem ganz Individuell-Sein-Drfen, im Vordergrund. Eben nach SELBST-HEIT! Selfness gibt diesem Bedrfnis Raum. Diese relativ neue Suche nach dem Ich, bedeutet eine Chance in der ntigen Neuorientierung, welche Globalisierung und demographischer Wandel von uns erfordern. Selfness ist nicht mit Egoismus oder Narzissmus zu verwechseln, wie einst die Selbstverwirklichungs-welle ab den 68er suggerierte. Sie kann, wenn richtig interpretiert, Eckpfeiler einer neuen Lebenshaltung fr eine neue Zivilisationsphase werden.

Selfnessprozesse ermglichen, persnliche Probleme an der Wurzel anzupacken und zu lsen und verhelfen, zu einer inneren Klarheit und Harmonie. Selfnessprozesse helfen also, die Verbindung mit uns wieder herzustellen, oder berhaupt erstmals aufzunehmen!

Das SelfnessCenter:

Das SelfnessCenter wurde im Mrz 2006 von mir gegrndet und hat im Sommer 2016 einen schnen Platz im Zentrum Alive, ganz in der Nhe des Hauptbahnhofes von St. Gallen gefunden. Ich forsche im Bereich Selfness seit vielen Jahren. An diesem Ort knnen Sie sich strken und in Ihrer inneren Entwicklung gezielt und kompetent begleiten lassen. Ich untersttze Sie auf Ihrem Weg zurck zu Ihrer inneren Quelle!

Kontaktieren Sie mich unverbindlich, Ich freue mich auf Sie!

078 633 02 35 / flavia.krogh@bluewin.ch

Tramatisierungen

Trauma-Arbeit:Wie man destruktive Muster unterbricht!

Trauma heisst Verletzung. Diese kann sowohl krperlich als auch seelisch sein. Definitionsgemss erfllt eine traumatisches Ereignis folgende Kriterien: Die Person war selber Opfer oder Zeuge eines Ereignisses, bei dem das eigene Leben oder das Leben anderer Personen bedroht war oder eine ernste Verletzung zur Folge hatte. Die Reaktion des Betroffenen beinhaltete Gefhle von intensiver Angst, Hilfslosigkeit oder Entsetzten (Dr. med. Luise Reddemann und Dr.med. Cornelia Dehner-Rau: Trauma Folgen erkennen, berwinden und an ihnen wachsen, Trias, Stuttgart, 2006, S. 18)

Wer auf sein Leben zurckschaut, wird sich an manche Verletzungen erinnern knnen. Wunden gehren zum Schicksal eines jeden Menschen. Die meisten davon heilen wieder, da jeder Mensch ber eine grosse innere Gesundungskraft verfgt. Wenn eine Wunde verheilt ist, bleibt oftmals als Erinnerung eine Narbe zurck. Doch Krper und Seele sind wieder gesund, widerstandskrftig und belastbar. Manchmal entsteht daraus eine besondere Kraft oder Fhigkeit: gerade psychische Verletzungen, welche geheilt sind, knnen zu einer ausserordentlichen Gabe werden. Sie haben einen etwas Wichtiges gelehrt ber sich selber, ber andere Menschen und ber das Leben insgesamt. (Bertold Ulsamer: Lebenswunden, Hilfen zur Traumabewltigung, Vier-Trme-Verlag, Mnsterschwarzbach, S. 11)

 

Das sind zwei wichtige Feststellungen rund um das Thema Trauma. Das Wissen um die seelische Verletzungen (oder Traumata) ist in der heutigen westlichen Gesellschaft relativ neu. Wichtige Einsichten in verborgenen Zusammenhngen wurden bei uns nur in den letzten Jahrzehnten gewonnen. Erst 1980 wurden die Belastungen nach einem Trauma (die sog. Posttraumatischen Strungen) in den USA offiziell von rzten zu den psychischen Strungen gezhlt.

Unverarbeitete Traumata werden oft ins Unbewusste verdrngt, wenn jedoch kleinste Details an die angstmachende Situation wieder daran erinnern, dann wird der Betroffene oft von Panikattacken und ngsten geplagt. Somit entsteht ein neuer Kreislauf von vermeiden wollen und von der Angst vor der Angst, welcher die Lebensqualitt der Betroffenen stark einschrnkt

Die Neuropsychologie kann heute Traumata sogar bildlich im Gehirn mittels modernen bildgebenden Verfahren illustrieren. Die Neuropsychologie kann die Funktionsweisen und die Wechselwirkungen der drei Gehirnteile Neurokortex, Lymbisches System und Hirnstamm recht gut erklren. Insbesondere whrend und nach einem Trauma sind die drei Gehirnteile nicht mehr aufeinander abgestimmt, dies ist die Ursache fr die Posttraumatischen Strungen und weiteren Folgesymptomen. Durch die Erkenntnisse der Neuropsychologie kommt man allmhlich immer mehr auf die vorsichtige Hypothese, dass hinter vielen anderen, schwer zu behandelnden Symptomen und psychischen Erkrankungen eventuell eine nicht verarbeitete Traumatisierung steht.

Peter A. Levine vertretet in seinem somatischen Ansatz: Somatic Experience die Meinung, dass noch nicht geheilte psychische Verletzungen eigene Wiederholungsmuster generieren, damit die innere Gesundungskraft eine weitere Chance bekommt, die Verletzung zu verarbeiten. Bei schweren Ereignissen, welche wir stark verdrngt haben, knnen diese Muster der Wiederholung jedoch nicht in die Tiefe wirken, deshalb kommt es oft zu einer Re-Traumatisierung statt zu einer Heilung. Durch das Verstehen und Einbeziehen von rein krperlichen selbstregulierenden Ablufen und durch die Hilfe der Imaginationskraft, knnen nach Levine, Traumata auf einer sehr sanften Art somatisch ausgeleitet, abgeschttelt und verarbeitet werden.

Manche Psychotherapeutische Anstze wie jener von Franz Ruppert (Mehrgenerationale Psychotraumatologie) sind davon berzeugt, dass unverarbeitete Traumatisierungen durch Bindungsschwierigkeiten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Durch eine Variante der systemischen Aufstellungsarbeit, knnen diese weitergegebenen Trauma-Muster verstanden und aufgelst werden.

Die beiden Psychologen Laurence Heller und Aline Lapierre sprechen schliesslich von Bindungsstrungen und Entwicklungstraumatisierungen. Mit ihrem Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM) zeigen sie auf, wie Traumata durch die Strkung der Selbstregulierung und die Auflsung von alten hinderlichen berlebensstrategien, verarbeitet und aufgelst werden knnen und ein gesundes Selbstbild entwickelt werden kann.

In den psychologischen Beratungen werden Sie behutsam und professionell informiert und begleitet. Ich untersttze Sie, wenn notwendig und erwnscht auf drei Ebenen (psychisch, krperlich und seelisch) und richte mich stets nach Ihrem individuellen Rhythmus und nach Ihren Ressourcen!

Kontaktieren Se mich unverbindlich, ich freue mich auf Sie!

078 633 02 35 / flavia.krogh@bluewin.ch

 

Was sind Krisen ?

Krisen sind Chancen zur Selbstwerdung!

Krisen sind Situationen, in denen wir auf seelisch-emotionaler, geistiger und/oder krperlicher Ebene so stark belastet sind, dass wir ein Stck weit, nicht mehr handlungsfhig sind und uns deshalb ohnmchtig fhlen.

Sie weisen darauf hin, dass wir auf welcher Ebene auch immer, unser Selbst aus den Augen verloren haben. Die Kraft spendende Beziehung zu unserer Mitte, steht uns daher nicht mehr zur Verfgung.

Obwohl Krisen uns ganz fordern und/oder berfordern, sind sie wichtige Ereignisse in unserem Leben. Sie zeigen auf, welche Beziehungsaspekte zu unserem Selbst erweitert oder revidiert werden mssen.

Krisen knnen von der Aussenwelt oder von tief Innen ausgelst werden: Kritische Lebensereignisse, wie Krankheit, Unfall, Verluste von geliebten Menschen, Traumata, oder grosse Selbstzweifel, ngste, berwltigende innere Gefhle usw., aber auch Situationen in den wir das Gleichgewicht wieder herstellen mssen, wie Geburt des ersten Kindes, Heirat, Trennung, Arbeitslosigkeit, Umzug, usw. mssen bewltigt werden. Der moderne Lebensrhythmus behindert aber diesen notwendigen Prozess der Heilung und Stabilisierung und oft werden wir damit alleine gelassen. Wenn Bewltigung nicht adquat stattfindet, sammeln sich in uns Trauer, Wut, Ohnmacht und blockieren den Zugang zu unserem Selbst. Wir sind von unserer Quelle abgeschnitten: eine Spirale von weiteren Blockaden und Problemen kann somit beginnen.

In den psychologischen Beratungen werden Sie behutsam und professionell begleitet. Ich untersttze Sie, wenn notwendig und erwnscht auf drei Ebenen (psychisch, krperlich und seelisch) und richte mich stets nach Ihrem individuellen Rhythmus und nach Ihren Ressourcen!

Kontaktieren Sie mich unverbindlich, ich freue mich auf Sie!

078 633 02 35 / flavia.korgh@bluewin.ch